Am 25. Oktober 2025 gab es einen Lehrgang, der nicht „nur“ Training war, sondern bewusst Brücken gebaut hat: drei Kampfkünste wurden an einem Tag zusammengebracht – mit dem klaren Ziel, voneinander zu lernen und die Unterschiede nicht als Trennung zu sehen, sondern als kulturellen Übergang.
Der Lehrgang bestand aus mehreren Einheiten, die jeweils von erfahrenen Trainern geführt wurden:
Wushu mit Shifu Serge Seguin
Christophe unterstützte als Assistent – für Technikdetails, Struktur und einen reibungslosen Ablauf in der Gruppe.
Taekwondo mit Markus Klingl
Fokus auf präzise Kicks, Timing und saubere Technik unter wechselnden Anforderungen.
Karate mit Marianne Kellner
Klarer Blick auf Grundlagen, Kontrolle und die charakteristische Dynamik des Karate-Trainings.
Unsere Schüler haben aktiv teilgenommen und konnten erleben, wie unterschiedlich sich dieselben Ziele ausdrücken können: Distanz, Timing, Balance, Spannung – je nach Stil mit anderer Methodik und anderem „Gefühl“. Genau das macht so einen Lehrgang wertvoll: Man nimmt nicht nur „neue Techniken“ mit, sondern ein besseres Verständnis für Prinzipien.
Der Kern dieses Tages war der kulturelle Übergang zwischen den Sportarten. Wenn drei Systeme aufeinandertreffen, merkt man schnell:
Was ist stiltypisch – und warum?
Welche Prinzipien sind universell?
Wie kann man daraus lernen, ohne den eigenen Stil zu verwässern?
Ein besonderer Dank geht an Markus Klingl für das Organisieren, die Idee und das gelungene Zusammenbringen. Ohne diese Initiative gäbe es keinen Raum für genau diesen Austausch.
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